Projektbeispiel
Online-Produktkonfigurator
Pionierprojekt für die digitale Produktberatung
Blaser gehört seit Jahrzehnten zu den Innovationsführern der Branche und brachte 2008 als erster Waffenhersteller einen webbasierten Produktkonfigurator auf den Markt. Nach dem Vorbild der Automobilbranche konnten Kunden die stark modular und variantenreich aufgebauten Produkte erstmals online individuell zusammenstellen und ihre Konfiguration mit Abbildung und Preis ausgeben und später wieder aufrufen.

Meine Rolle
Produktwissen und technische Umsetzung zusammengebracht.
Von Beginn an brachte ich auf Unternehmensseite Produktwissen, Daten und technische Umsetzung zusammen und war die fachliche Schnittstelle zwischen Produktwelt, Vertrieb, IT und Webentwicklung. Varianten, Abhängigkeiten und Preise strukturierte und bereitete ich so auf, dass sie in die digitale Anwendung übersetzt werden konnten.
Produktlogik verstehen
Varianten, Komponenten, Ausstattungen, Abhängigkeiten und Ausschlüsse fachlich einordnen.
Daten strukturieren
Produkt- und Preisinformationen in den benötigten Datenstrukturen aufbereiten, prüfen und pflegen.
Anforderungen übersetzen
Produktänderungen und fachliche Anforderungen abstimmen und in die Konfiguratorlogik überführen.
Anwendung weiterentwickeln
Produktneuheiten integrieren, Änderungen begleiten und die fachlich korrekte Darstellung kontrollieren.
Von der Produktlogik zur Anwendung
Komplexität strukturiert in eine digitale Lösung übersetzt.
Produkt
Komponenten, Varianten und Ausstattungen verstehen.
Daten
Produkt- und Preisinformationen strukturiert aufbereiten.
Logik
Abhängigkeiten, Ausschlüsse und Kombinationsmöglichkeiten abbilden.
Konfigurator
Fachliche Anforderungen mit den beteiligten technischen Schnittstellen digital umsetzen.
Kunde & Vertrieb
Komplexe Produktvielfalt einfach konfigurierbar machen.
Praxisbeispiel F16
Neue Produktlinie in bestehende Datenlogik integriert.
Produkteinführung 2016
F16 in den bestehenden Konfigurator überführen
Zur Einführung der Blaser F16 leitete ich aus der bestehenden F3-Datenstruktur die benötigte Struktur für das neue Produkt ab – auf Basis meines Produktwissens, der Preislistenlogik und der Konfigurationsmöglichkeiten der F16. Die aufbereiteten Daten bildeten anschließend die fachliche Grundlage für die mit Vertrieb, IT und Webentwicklung abgestimmte Integration in den bestehenden Konfigurator.
Digitales Werkzeug im Vertrieb
Von der Datenstruktur bis zur tatsächlichen Anwendung beim Kunden.
Vom Konfigurator ins Kundengespräch
Als einer der spezialisierten Ansprechpartner für Flinten nutzte ich den Konfigurator auf Messen auch selbst intensiv in der Kundenberatung. Er war dabei ein ideales Werkzeug, um gemeinsam mit Interessenten die Wunschkonfiguration herauszuarbeiten – dem Kunden etwas Greifbares an die Hand zu geben und mir gleichzeitig eine gute Basis für das anschließende Follow-up zu schaffen.